Eferdinger Landl-Erdäpfel
- NewsLETTER
Nummer 12 vom Dezember 2005
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Die letzten Tage des Jahres sind die Zeit der Besinnung und des Feierns.
Natürlich ist Feiern immer mit gutem Essen und Trinken verbunden.
Erdäpfel in allen Kreationen dürfen da natürlich nicht
fehlen.
Die Erdäpfelbauern wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest,
sowie Erfolg und Gesundheit im Jahr 2006.
INHALT
(1) ERDÄPFEL – NEWS
1 Landl-Erdäpfel bei oberösterreichischen Genussfesten
2 Weihnachtsbaum mit Erdäpfel
3 Bratensoße mit Erdäpfel verfeinern
4 Erdäpfeldruck für Ihre Weihnachtskarte
(2) INTERNET-TIPP ZUM ERDAPFEL
Entwässern mit der tollen Knolle
(3) ERDÄPFEL-REZEPT
Weihnachtsgans mit Eferdinger Landl-Erdäpfelfüllung
(4) ERDÄPFEL-FRAGE
Wie groß war der größte Kartoffelchip?
(5) ERDÄPFEL-LIED
Was wird sich der Erdapfel wohl beim Kochen „denken“?
(6) IMPRESSUM
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(1) ERDÄPFEL – NEWS
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1 Landl-Erdäpfel bei oberösterreichischen Genussfesten
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Genussfeste standen in den letzten Wochen auf dem oberösterreichischen
Veranstaltungsprogramm. Ausgewählte Regionalprodukte wurden dabei
den Feinschmeckern präsentiert..
„Geschmack mit allen Sinnen erleben“ stand am Programm des
ersten oberösterreichischen Genusssalons. Obmann Schauer stellte
dabei die Charakteristika und den natürliche Geschmack des heimischen
Erdapfels vor.
Beim Genussfest „So schmeckt Oberösterreich“ waren
die Eferdinger Landl-Erdäpfelbauern mit gewürzten Erdäpfel
und Eferdinger Landl-Erdäpfelbrot vertreten.

Landesrat Dr. Josef Stockinger (l) mit Obmann Manfred Schauer im
Fachgespräch |

Obmann Manfred Schauer (l) und Landl-Bäuerin Traudi Huemer
beim Präsentieren des Landl-Erdäpfel-Brotes
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Landesrat Dr. Josef Stockinger (l) genießt ein Stück
Eferdinger Landl-Erdäpfel
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2 Weihnachtsbaum mit Erdäpfel?
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Haben Sie gewusst, dass früher die Christbäume auch mit Erdäpfel
behangen wurden. Dazu ein Bericht über die Geschichte des Christbaumes:
Lesen Sie mehr:
Für
1605 ist in Straßburg der erste Christbaum belegt, der als Gabenbaum
oder Bescherbaum, aber ohne Kerzen, hergerichtet war. In einer Chronik
heißt es: „Auf Weihenachten richtett man Dannenbäume
zu Strassburg in der Stubben auf, daran henckett man rossen aus vielfarbigem
Papier geschnitten, Äpfel, flache kleine Kuchen, Zischgolt, Zucker
...” Diese neue Sitte fand nicht nur Freunde. Johann Konrad Dannhauer,
Pastor am Straßburger Münster, polterte in einem ab 1642
erschienenen Werk dagegen: „Unter anderen Lappalien, damit man
die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begeht, ist auch
der Weihnachts- und Tannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, denselben
mit Puppen und Zucker behängt und ihn herinach schütteln und
abblümeln lässt. Wo die Gewohnheit herkommt, weiß ich
nicht. Es ist ein Kinderspiel ...” Dennoch galt der Christbaum
sehr bald in evangelischen Familien als weihnachtliches Symbol „rechtgläubiger”
Protestanten. Er wurde zum konfessionellen Gegensymbol der (katholischen)
Weihnachtskrippe. Im 18. Jahrhundert, als die Weihnachtsfeiern zunehmend
zu Familienfesten wurden, wandert der Christbaum fast konsequenterweise
mit in die Wohnungen auch der einfacheren evangelischen Menschen. Für
1748 ist der erste Weihnachtsbaum in Amerika bei Siedlern in Pennsylvanien
belegt. Eingeführt haben ihn die nach Amerika „vermieteten”
hessischen Soldaten. Der mit Lichtern geschmückte Christbaum -
die Lichtsymbolik verbindet Ostern und Weihnachten - scheint nicht überall
und immer sofort mit dem Christbaum verbunden gewesen zu sein. Der preußische
König Friedrich der Große (1740 - 1786) berichtet 1755 von
Tannenbäumen, an denen die Eltern „vergoldete Erdäpfel”
(= Kartoffeln) aufhängen, „um den Kindern eine Gestalt von
Paradiesäpfeln vorzuspiegeln”.
In Österreich steht 1816 der erste Weihnachtsbaum, in Frankreich
1840 - nachdem Lieselotte von der Pfalz 1710 vergeblich die Einführung
versucht hatte. Durch den deutschen Prinzgemahl Albert der britischen
Königin Victoria (1837 - 1901) fand der Weihnachtsbaum auch nach
England.
Von der Sitte, am Nachmittag des Heiligabends auf den Gräbern kleine
Christbäume mit Kerzen aufzustellen, wird Ende des 19. Jahrhunderts
erstmalig berichtet. Der in Bayern, Österreich und im Elsass verbreitete
Brauch nimmt die Toten in die menschliche Schicksals- und Festgemeinschaft
mit hinein.
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3 Bratensoße mit Erdäpfel verfeinern
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Sollten Sie sich heuer für einen klassischen Weihnachtsbraten
Braten entscheiden, können Sie den Fettgehalt der Soße über
die Zutaten beeinflussen. Besser als mit Schlagobers die Soße
zu verfeinern eignen sich Erdäpfel, die passiert hinzu gegeben
werden. Das ergibt eine cremige, aber fettarme Soße. Aber vorher
beim Bratenfond oben schwimmendes Fett abschöpfen!
Weitere Tipps für die Küche finden
Sie hier >>
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4 Erdäpfeldruck für Ihre Weihnachtskarte
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Sie
oder Ihre Kinder suchen eine originelle Art Weihnachtskarten zu gestalten?
Dazu eignet sich bestens ein Erdäpfeldruck.
Dazu brauchen Sie buntes Papier, Keksausstecher, scharfes Messer, Wasserfarben
und einen großen Erdapfel
Das bunte Papier in Kartenform schneiden. Anschließend den Erdapfel
halbieren und mit dem Kekserlausstecher ein Muster in die Hälfte
des Erdapfels stechen. Das Erdäpfelfleisch rund um das Muster wegschneiden.
Das fertige Muster mit Wasserfarben bemalen und auf das Papier drucken.
Trocknen lassen und fertig ist die Weihnachtskarte.
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(2) INTERNET-TIPP ZU ERDÄPFEL
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Entwässern mit der tollen Knolle
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Silvester – ein Fest des Feierns und Schlemmens. Dem Körper
tut man am Tag danach mit einem Erdäpfel-Entwässerungstag
etwas Gutes.
Dazu ein Tipp: http://blog.poeschel.net/wordpress/69/
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(3) ERDÄPFEL-REZEPT
Ein „Ganserl“ ist wohl das beliebteste Weihnachtsessen.
Dazu dürfen Eferdinger Landl-Erdäpfel für die Füllung
nicht fehlen.
Weihnachtsgans mit Eferdinger Landl-Erdäpfelfüllung
Zutaten
für 4 Personen
1 Gans mit 3-4 kg
Beifuss
Zitronensaft
Salz
Für die Füllung:
400 g Eferdinger Landl-Erdäpfel
1 EL Butter
1 große Zwiebel(n), gewürfelt
1 Herz von der Gans und Leber
1/8 Liter Schlagobers
1 Ei(er)
Petersilie, gehackt
Majoran
Salz und Pfeffer
Zubereitung
1. Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer, Beifuss und Zitronensaft
einreiben.
2. Erdäpfel bissfest kochen, in Würfel schneiden, Zwiebel
und Petersilie hacken und in Butter anschwitzen.
3. Herz und Leber fein wiegen und kurz mitrösten. Erdäpfel
dazugeben, Obers mit Ei versprudeln und darüber gießen.
4. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen, Gans damit füllen
und zunähen.
5. Bratpfanne zweifingerhoch mit Wasser füllen und Gans mit der
Brust nach unten hineinlegen.
6. Mit 200 °C unter häufigem Begießen braten, nach der
halben Bratzeit (pro Kilogramm ca. 50 Minuten) umdrehen und fertig braten,
Bratensatz entfetten und mit Wasser aufgießen, mit Mehl stauben
und verkochen.
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(4) ERDÄPFEL-FRAGE
Wie groß war der größte Kartoffelchip?
Er maß 58,4 x 36,8 cm (größter und kleinster Durchmesser)
und wurde 1990 von der Pringle's Company in Jackson im US-Bundesstaat
Tennessee aus Kartoffelpulver hergestellt.
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(5) ERDÄPFEL-GEDICHT
Was wird sich der Erdapfel wohl beim Kochen „denken“?
Diese doch nicht ganz ernst zu nehmende Frage beantwortete Joachim Ringelnatz
in seinem Gedicht-Zyklus "Was Topf und Pfann' erzählen kann":
"Hört!" rief die Kartoffel, "ich
weiß eine tolle
Geschichte von einer Zauberknolle,
Die einen Regenwurm in ein Blatt
Und dann in ein Heupferd verwandelt hat!"
Und die Kartoffel wollte beginnen - -
Da war kein Wasser im Topf mehr drinnen.
So platzte ihr schönes Kartoffelkleid.
"Ach", jammerte sie, "es tut mir so leid,
Ich würde euch gern die Geschichte erzählen,
Doch ist es zu spät - ich muss mich jetzt schälen."
So sprach die Kartoffel und drehte sich um
Und blieb von dieser Minute an stumm!
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(6) IMPRESSUM
Dieser Newsletter wird herausgegeben von:
Erzeuger- und Interessensgemeinschaft Eferdinger Landl-Erdäpfel
Wörth 20
4070 Eferding
http://www.eferdinger.landl-erdaepfel.at
+ Für den Inhalt verantwortlich++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Manfred Schauer, Erzeugergemeinschaft Eferdinger Landl-Erdäpfel
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