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Regionalmarke mit deutlichem Umsatzplus

Auf das beste Geschäftsjahr seit ihrem Bestehen blickt die Erzeugergemeinschaft Eferdinger Landl-Erdäpfel zurück. Mit der Regionalmarke „Eferdinger Landl-Erdäpfel“ wurde der Umsatz in der Saison 2006/2007 um 26,9 Prozent auf 427.800 Euro gesteigert. Der Start in die neue Saison ist von geringeren Erträgen geprägt.

Die erfolgreichste landwirtschaftliche Regionalmarke in Oberösterreich wächst weiter. Seit der Gründung im Jahr 2002 wurde der Umsatz in jedem Jahr um mehr als 20 % gesteigert. Mit einem Anteil von 30 Prozent ist der „Junge Eferdinger„ der wichtigste Umsatzträger. „Die jungen Eferdinger sind Früherdäpfel, die in den Monaten Juni und Juli geerntet werden. Die Knollen sind noch nicht ganz ausgereift, haben dadurch einen hohen Wassergehalt und einen intensiven Geschmack“, umschreibt Geschäftsführer Ewald Mayr den wichtigsten Umsatzbringer.
Seit einigen Tagen ist das Eferdinger Landl auch eine oberösterreichische Genussregion. Mit dieser Initiative werden Regionen ausgewählt, die für regionale Lebensmittelvielfalt und -qualität bekannt sind.

Ofenerdäpfel im Sortiment
Die Eferdinger Bauern erweitern im Herbst ihr Sortiment. Ab September werden ab Hof und in den Geschäften auch Ofenerdäpfel angeboten. Dabei handelt es sich um größere Erdäpfelknollen, die im Ofen gegart und anschließend mit Soßen serviert werden. Damit wird einem steigenden Trend im Konsumverhalten entsprochen.

Landwirtschaftliche Vermarktungsprojekte forcieren
Der „Eferdinger Landl-Erdäpfel“ ist bei SPAR und Maximarkt das erfolgreichste landwirtschaftliche Regionalprodukt. „Wir haben bewiesen, dass Landwirte mit Ideen und Risikobereitschaft am Lebensmittelmarkt etwas bewegen können“, beschreibt Obmann Mag. Manfred Schauer die Erfolgsgeschichte. Der Obmann würde sich wünschen, dass sich auch in anderen Produktsegmenten ähnliche Vermarktungsgemeinschaften bilden würden: „Der Landwirt muss sich noch mehr vom Produzenten zum Vermarkter entwickeln. Die Wertschöpfung seiner Produkte kann dadurch wesentlich gesteigert werden. Die Politik hat durch das EU-Förderprogramm den Grundstein gelegt. Nun sind innovative Ideen der Landwirte gefordert“.

Erdäpfelpreise berechtigt
Die Diskussion um steigende Lebensmittelpreise kann Obmann Schauer nicht verstehen: „Der Durchschnittsösterreicher isst pro Jahr ca. 30 kg frische Erdäpfel, das sind jährliche Ausgaben von ca. 25 Euro. Vor 20 Jahren bezahlte er dafür ca. 20 Euro. Indexbereinigt bekommt er den Erdapfel derzeit günstiger“.

Frühzeitiger Saisonstart
Die Saison 2007/2008 entwickelt sich derzeit etwas außerhalb des Durchschnittes. Die Früherdäpfel wurden so früh wie noch nie geerntet. „Wir haben bereits im Mai die ersten Heurigen gerodet. Die Erträge lagen jedoch unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Die Qualitäten sind aber ausgezeichnet, da der Erdapfel ein warmes Klima bevorzugt. Die Heimat der Knolle ist ja auch Südamerika“, skizziert Geschäftsführer Mayr das außergewöhnliches Erdäpfeljahr
Die Absatz- und Preisentwicklung in dieser Saison ist zufrieden stellend. Die 500.000 Euro-Umsatzgrenze sollte daher übersprungen werden.


Geschäftsführer Ewald Mayr (l.), Erdäpfelprinzesson Evelyne I. und Obmann Manfred Schauer freuen sich über die positive Geschäftsentwicklung.



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